Nov 22

"Geteilte Bewirtung" sagt mir ein Übersetzungsprogramm, wenn ich den Begriff "Shared Hosting" eingebe. Was aber bedeutet Shared Hosting? Dieses System bietet dem klein- oder mittelständischen Unternehmer die Möglichkeit, einen kostengünstigen Internetauftritt verbunden mit anderen Unternehmen auf einem gemeinsamen Server unterzubringen.

Unterschieden wird in den meisten Fällen zwischen economy und business, wobei sich economy für Privatpersonen und Kleinunternehmen und business für Mittel- und Großunternehmen eignet. Man teilt sich den Server also sozusagen mit anderen Unternehmen, was aber an der Qualität und der Vielzahl der Möglichkeiten keinen Unterschied macht. Nach außen hin sieht sozusagen niemand, das die Werbepräsenz auf einem gemieteten Server untergebracht ist. Durch diese kostengünstige Alternative zur eigenen Website haben die Unternehmen die Möglichkeit, mit einem sehr geringen monatlichen Betrag, einer sogenannten Miete, einen Festplattenspeicherplatz zu mieten und diesen für seine Werbepräsenz zu nutzen. Mit Hilfe eines speziellen File Transfer Protocols können die Mitarbeiter der Unternehmen vom eigenen PC die Daten aktualisieren und auf den Server des Webhosters übertragen. Einen solchen Server nennt man "virtuellen Server", weil er eigentlich kein eigener Server ist, sondern von vielen Firmen genutzt wird. Der Server wird von einem Provider betrieben und auch vermietet. Shared Hosting beinhaltet viele Annehmlichkeiten für den Kunden. So gehört zu diesem Paket die freie Wahl des Systems, Antivirus- und Antispamschutz, POP oder IMAP-Mailboxen mit hohem Speicherplatzangebot sowie kostenloser E-mail-Support und vieles mehr. Diese Leistungen variieren zwischen den Einstiegslösungen und den professionellen Lösungen. Das Angebot Shared Hosting ist ein sehr praktisches, kostengünstiges und relativ einfaches System, um Werbung in großem Umfang zu betreiben, ohne hohe Kosten zu verursachen. Transfervolumen und der Umfang des angemieteten Speicherplatzes bestimmen den monatlichen Beitrag.

Hier sollte man sich allerdings im Klaren sein, wieviel Transfervolumen man voraussichtlich monatlich benötigt, um nicht nachzahlen zu müssen, wenn man diese Volumenkapazität überschreitet. Dieses Shared Hosting ist ein modernes zukunftsweisendes Modell, welches es auch kleineren Unternehmen ermöglicht, eine professionelle Werbung auf breiter Ebene im Internet unterzubringen und somit, was heute besonders wichtig ist, Kunden mit Hilfe von Internet-Werbung heranzuziehen, Interessen zu wecken, seine Firma zu präsentieren, auf seine Firma aufmerksam zu machen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen. Für jedes Unternehmen egal in welchem Bereich kann also ein solches Paket maßgeschneidert auf die speziellen Bedürfnisse zusammengestellt und genutzt werden. Viele Webhosting-Firmen bieten auch einen sogenannten Homepage Baukasten an. So kann die eigene Website einfach, schnell und kostengünstig erstellt werden.

Nov 22

Ein Shared Server ist ein Computer im Netzwerk (der als Host=Ressourcengeber arbeitet), auf dem verschiedene Virtuelle Server zu betreiben sind. Die Virtuellen Server verteilen [in Englisch to share] die Ressourcen des Hosts auf das Netzwerk.

Shared Server kann man vor allem bei Internet Service Providern (ISPs) finden, sie werden insbesondere für Webhosting Angebote und Datensicherungsmöglichkeiten eingesetzt. Hardware- und Hosting-Kosten werden so auf mehrere Kunden umgelegt, womit die Kosten der auf Shared Server betriebenen Servern erkennbar unter denen der dedizierten Server liegt.

Man muss also zwischen den Virtuellen Servern, die nur Software sind und den Hardware-Servern, die ihre Ressourcen für mehrere Internet-Domains anbieten, unterscheiden. Der Shared Server verhält sich dabei aus Nutzersicht wie ein Hardware-Server, ist tatsächlich aber kein eigenständiger Hardware-Server sondern nur eine von mehreren Instanzen eines übergeordneten Systems. In der Regel sitzen viele Virtuelle Server auf einem Gastgeber-Ressourcen-System. Der Gastgeber ist der Shared Server, also ein Server, den sich viele Virtuelle Server sharen.

Bekannte Beispiele, bei denen Shared Server zum Einsatz kommen, sind Webserver, die viele hundert separate Webpräsenzen beinhalten oder Mailserver, die die Post für mehrere Domainen verwalten und weiterleiten.

Shared Server werden teilweise irreführend als Virtuelle Domainen beworben. Darüber hinaus werden Virtuelle Hosts als Virtuelle Server bezeichnet, obwohl Shared Server nicht nur diesen einen Service zur Verfügung stellen können sondern eine umfassende Betriebssystem- und Anwendungssoftwareumgebung, in der Regel mit virtueller Netzwerkschnittstelle.

Ein Shared Server kann in verschiedener Weise, was die Ausstattung angeht, konfiguriert werden. Man kann eine RAM (=Arbeitsspeicher) Garantie also ein Minimum an RAM kaufen. Damit sichert man sich ein Minimum an Arbeitsleistung. Man kann dynamischen RAM kaufen, der bei Bedarf hochgefahren wird. Man kann Traffic Leistung und Festplatten Leistung in unterschiedlicher Weise festlegen, für Anbieter von Shared Server ist es kein Problem, auf diese unterschiedlichen Anforderungen einzugehen. Shared Server mit eigenständiger IP-Adresse sind der Clou an Erreichbarkeit.

Ein Anbieter kann als Provider ein oder mehrere Shared Hosting Pakete zusammenstellen, wo dann die einzelnen Merkmale an Leistung in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden sind.

Demgegenüber kann ein Angebot eines Dediziertern Servers (engl. dedicated server ) tatsächlich ein Server anbieten, der ausschließlich und nur für eine Aufgabe bereit gestellt wird und/oder nur für einem Kunden reserviert wird. Es könnte sich dann tatsächlich um einen Rechner handeln, der irgendwo beim Provider steht, es ist aber technisch durchaus möglich, einen dedicated server virtuell zu betreiben. Der Kunde hat in beiden Fällen höhere Kosten zu kalkulieren.